Zusatzartikel: Cablecom, die hohe Kunst des Bescheissens!

Mein Telefongespräch mit Frau X: Alles fing im Garten an

! Im Garten hätte die junge Frau Ihren Mann angesprochen, "einfach so", sagt mir die Frau am Telefon. Da sie selber im Haus gewesen sei, könne sie nicht sagen, über was die Zwei gesprochen hätten.

! Nach einer Weile, seien dann die Beiden dann aber plötzlich ins Haus gekommen und an den Küchentisch gesessen. Nur ganz kurz, mit den Worten, "billig telefonieren und supertollem Abo", äusserte sich ihr Mann, als sie sich zu den Beiden an den Tisch gesellte.

! Es folgte dann eine nicht mehr enden wollende Wortfolge der fetten netten jungen Frau, in der sie nur so schwärmte von "Ihrem Angebot" und wie blöd doch alle seien, die ein solches nicht abschliessen würden.

! Kurze Zwischenfragen des älteren Ehepaares wurden generell im Keim erstickt. Auf die Bemerkung, sie wolle noch die Tochter kurz fragen, erhielt die alte Frau die Antwort: "Völlig unnötig, die weiss auch nicht mehr als ich und sowieso, wäre das reine Zeitverschwendung!".

Anmerkung: Bis zu dem Zeitpunkt, wusste weder die Frau, noch ihr Ehemann, dass hier versucht wurde, Ihnen ein Abo der Cablecom aufzuschwatzen. Auch wussten Sie nicht, dass damit ihr seit Jahren bestehendes Swisscom-Abo automatisch gekündigt wäre.

Im Weiteren ahnte das Ehepaar natürlich auch nicht, das ihr Internet, mit der Kündigung des bestehenden Abos auch abgestellt würde. (Die alte Frau brauchte das Internet zwar nur, um per E-Mail Fotos von ihrer Enkelin zu empfangen, oder mal ein Kochrezept zu suchen, aber eben, sie brauchte es).

! Es sei dann noch eine Zeitlang mit "kanonenartig" vorgetragenen Erklärungen, (Teilweise völlig unverständlich) weitergegangen und immer wieder das "supertolle Abo" zur Sprache gekommen.

! Irgendwann kam dann, was wohl kommen musste und dem Ehepaar lag ein Vertrag unter der Nase. Da hätten sie dann auch das erste Mal gesehen, dass da Cablecom draufstand.

! Und wie das bei manchen Menschen so ist, man getraut sich den Rückzieher nicht mehr und unterschreibt. Die Masche der Cablecom-Hausiererin war halt eben zu geschickt, für zwei ältere Menschen, die sich mit solchen Dingen nicht auskennen.

! Ja eben, bemerkt die alte Frau, jetzt sitze sie da, mit einer Schachtel der Cablecom, die sie ein paar Tage nach dem Gespräch per Post erhielt (Darin war das neue Modem). Sie wisse nicht was jetzt zu tun sei, die fette nette junge Frau habe doch gesagt, "die Umstellung geht voll automatisch, Sie werden das gar nicht merken".

! Was ich denn jetzt tun würde, war ihre letzte Frage. Na ja, "vielleicht doch noch mit der Tochter reden" und versuchen den Mist das Abo so schnell wie möglich wieder los zu werden. (Telefonieren mit der Cablecom funktioniert sowieso fast flächendeckend nicht!)

! Und als letzter Ratschlag: "Unter keinen Umständen nicht auch noch ein Internet-Abo bei dieser Firma unterschreiben!". Wir haben nämlich bald keine Kapazität mehr um beschissene Cablecom-Kunden zu betreuen.

Und die Moral von der Geschicht: Wenn man hier von Moral sprechen kann

Kommt Cablecom ums Eck gebogen, wird kurz darauf ganz derb gelogen!

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Als Cablecom noch kein Schimpfwort war:
Bild einer Familie um 1930