Zusatzartikel: Den richtigen Partner für Ihre Website finden!

Zuerst die Arbeit: Dann das Vergnügen

! Zu Beginn benötigen Sie etwas Werkzeug. Um beim surfen die Unterschiede in der Website-Qualität erkennen zu können, müssen Sie die Seiten mit "verschiedenen Browsern" anschauen. Laden Sie hierzu folgende Browser auf Ihren Computer und installieren Sie diese:

  1. Mozilla Firefox
  2. Google Chrome
  3. Internet Explorer 8 (Wenn der bei Ihnen nicht schon installiert ist.)

! Mit diesen Dreien, decken Sie den grössten Bereich der meist genutzten Browser ab. Holen Sie sich jetzt noch zusätzlich zu Mozilla Firefox, die Webdeveloper Toolbar. Diese Toolbar installiert sich "automatisch" in Firefox und kann bei Nichtgebrauch einfach ausgeblendet werden.

Fertig? Na dann los: Ab ins Internet

! Öffnen Sie "alle drei Browser" (Wenn Sie noch mehr Browser installiert haben, öffnen Sie diese auch gleich mit!) und surfen Sie zu Google!

! Geben Sie im Suchfeld Webdesigner ein und suchen Sie unter "Seiten aus der Schweiz". Optional können Sie die Suche noch auf Ihren Wohnkanton beschränken.

! Mit der nun angezeigten Auswahl, können die Tests jetzt beginnen! Picken Sie sich "ein Angebot" eines Webdesigners heraus und laden Sie die Seite in "allen Browsern".

! Betrachten Sie die Startseite, sowie einige Unterseiten des Angebots, in Internet Explorer Firefox und Chrome.

! Wenn Sie Glück haben (Für den Webmaster der Seite wäre es dann Pech!), stellen Sie schon bei der einfachen Betrachtung gröbere Layout Differenzen fest.

! Wenn aber soweit alles passt, wenden Sie sich der Schriftgrösse zu. Dazu nehmen Sie den Internet Explorer, der ist in der Lage, "nur die Schrift" und nicht das ganze Layout zu skalieren. Unter: "Extras / Textgrösse", stellen sie die "grösste Schrift" ein. Sollte die Schrift auf der Seite damit nicht grösser werden, können Sie das Angebot: "als erledigt" abhaken.

! Werden die Buchstaben hingegen schön gross angezeigt, hat der Webmaster auf Sehbehinderte geachtet und soweit "alles richtig" gemacht.

! Öffnen Sie nun: "Extras / Internetoptionen / Allgemein / Eingabehilfen". Setzen Sie einen Haken vor: "Farbangaben, Schriftangaben und Schriftgradangaben" ignorieren. Finden Sie sich nun auf der Website noch genau so gut zurecht, wie vor dieser Umstellung, geben Sie dem Webmaster eine 6, ansonsten das Angebot: "als erledigt" abhacken.

Jetzt das schwere Geschütz: Die Webdeveloper Toolbar

! Wechseln Sie zu Firefox und blenden Sie die Toolbar ein: "Ansicht / Symbolleisten / Web Developer Symbolleiste". Testen Sie das schon aufgerufene Webdesign Angebot nacheinander mit folgenden Einstellungen.

! Als Erstes lassen Sie sich die "Website-Grösse" Anzeigen. Das können Sie bei: "Informationen / Dokumentengrösse Anzeigen". Wird Ihnen hier ein Wert über 200kb gemeldet, obwohl nur wenig Text und Bilder vorhanden sind, ist das "definitiv zuviel". Generell gilt: Je weniger, desto schneller wird die Seite geladen.

! Danach aktivieren Sie im Reiter: "Extras / Seitenvalidierungsleiste anzeigen" die Validierung. Sie bekommen nun eine neue Symbolleiste, die Ihnen die Fehler im HTML Quelltext auf der Seite anzeigt. Und wie in der Schule früher, gilt auch hier: "Weniger ist besser!" Auf Ihrer Internetseite sollte da später natürlich "null Fehler" stehen.

! Als Nächstes, setzen Sie unter: "Grafiken / Grafiken deaktivieren / Alle Grafiken", einen Haken und blenden somit "alle Bilder" auf der Website aus. Na, Seite noch brauchbar, "alle Schriften" noch vorhanden? Wenn nicht, Note 3 für den Webmaster und für das Angebot: "als erledigt" abhaken.

! Ganz links auf der Toolbar finden sie: "Deaktivieren / JavaScript deaktivieren / Alle JavaScripts". Aktivieren diese Option. Werden jetzt nicht "mehr alle Bilder / Texte" angezeigt, erhält unser Webmaster nur eine 4+. Ist dagegen die "Navigation nicht mehr benutzbar", erhält er eine 1- und Sie sollten die Seite "nie mehr besuchen!"

! Kombinieren Sie nun noch zum Spass die Einstellungen: "Bilder deaktivieren und JavaScript deaktivieren". Wenn Sie jetzt nur noch eine weisse Seite sehen, hat der Webmaster entweder nur mit JavaScript, oder nur mit Flash gearbeitet. Solche Angebote können Sie getrost wieder verlassen und den "Künstler" weiterhin im Glauben lassen, das es Leute gibt, die so einen Mist wollen."

! Ein Beispiel eines solch misslungenen "Meisterwerks", finden Sie hier. Diese Seite ist zudem unbrauchbar, wenn Sie den Viewport (Bildschirmausschnitt) verkleinern. Die Navigation verschwindet dann nämlich einfach ins "Nirgendwo".

Anmerkung: Es gibt natürlich auch Webdesigner, die mit JavaScript und Flash arbeiten und trotzdem eine Barrierefreie Internetseite erstellen können, indem Sie alternative Inhalte anbieten. Gegen diese Vorgehensweise ist denn auch überhaupt nichts einzuwenden.

! Für den "letzten Test", wechseln Sie noch zu: "Deaktivieren / Farben der Seite deaktivieren". Auch mit dieser Einstellung sollte der Internetauftritt voll und ganz benutzbar sein. Wenn Sie aber gewisse Inhalte nicht mehr sehen können, geben Sie dem Webmaster einen Notenabzug und dem Angebot ein: "als erledigt" abgehakt.

! Die Toolbar bietet Ihnen natürlich eine noch "viel grössere" Auswahl an Einstellungen zum Testen verschiedener Websites. Wir haben uns bei "unseren Test-Empfehlungen" auf die Tests beschränkt, die "jede Internetseite" bestehen sollte.

Das Fazit zum Schluss: Welcher ist der Richtige

! Alle Webdesigner, deren Internetseiten auch mit den vorgenommenen Änderungen noch "geniessbar" sind, dürfen Sie getrost in die "engere Wahl" für Ihre Website mit einbeziehen.

! Da diese Anbieter mit Sicherheit "technisch korrekte" Arbeiten abliefern, bleibt Ihnen nur noch die "Qual der Wahl" in Sachen Layout. Weil nämlich jeder Webdesigner seinen eigenen Stil pflegt, gibt es auch unter den guten Anbietern noch grosse Unterschiede. Aber da Sie ja jetzt "die Guten" von "den Bösen" unterscheiden können, ist die Auswahl nur noch: "reine Geschmacksache!"

! Mehr Informationen zu gutem Webdesign bekommen Sie auch hier: www.access-for-all.ch, hier: www.w3c.de und hier: www.barrierefrei.e-workers.de

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So sollte Webdesign nicht aussehen:
Schlechtes Webdesign