Zusatzartikel: So wird Ihre Homepage benutzerfreundlicher!

Kleine Farbkorrekturen mit grosser Wirkung: Zur Freude der Besucher

  1. ! Zu grelle Farben wirken sich unruhig auf das Gesamtbild einer Website aus (Stellen Sie sich vor, Sie lesen in einem Buch mit feuerroten Seiten!). Entscheiden Sie sich besser für dezente Farben und setzen Sie nicht zu viele Farben ein. Hier können Sie per Schieberegler ein harmonisches Farbschema für Ihre Website generieren.
  2. ! Achten Sie auch auf die Farbkontraste, vermeiden Sie zu starke Kontraste zwischen grösseren Farbbereichen. Zwar verwenden auch sehr gute Webdesigner bisweilen kontrastreiche Farben, aber das sollte man dann schon im Griff haben.
  3. ! Wenn Sie jpeg oder gif einsetzen, über die Sie Text schreiben (zum Beispiel bei Buttons für die Navigation), muss der Text auch noch erkennbar sein, wenn das jpeg/gif nicht angezeigt wird. Also nicht etwa eine graue Hintergrundfarbe für einen Button verwenden, ein Bild darüber stellen und das Bild dann mit grauem Text überschreiben.
  4. ! Die Schriftfarbe sollte sich angenehm vom Hintergrund abheben, damit man beim Lesen nicht zu schnell ermüdet. Anfänger nehmen hierzu gerne die Farb-Kombinationen: "schwarz oder gelb auf dunklem rot, gelb auf blau oder grün auf pink". Aber Sie sind ja kein Anfänger, oder?

Schriften sind zum Lesen da: Auch für Sehschwächere

  1. ! Definieren Sie die Schriftgrösse nicht in Pixel, in einigen Browsern lässt sich pixelbasierte Grösse nicht skalieren, was aber für Sehbehinderte wichtig wäre. Verwenden Sie besser em- oder Prozent Angaben dazu.
  2. ! Auf Windows oder Mac Systemen, ist nur ein kleine Anzahl an verschiedenen Schriften vorinstalliert. Entscheiden Sie sich für eine von diesen. Wenn Sie Texte in einer exotischen Schrift verfassen, sieht das Ergebnis auf einem anderen Computer vielleicht gar nicht mehr so toll aus. (Aus einem einfachen Grund:"Wo die Schrift nicht installiert ist, kann sie auch nicht angezeigt werden")
  3. ! Wenn Bilder eingesetzt werden, die Text ersetzen (Logos, Navigation usw.), muss unbedingt ein Alternativtext angegeben werden. Weil, wenn die Bilder einmal nicht verfügbar wären, stünde ihre so gestaltete Navigation plötzlich ziemlich blöde da, "nämlich gar nicht".

Bilder optimieren für die 100'000 Kbit/s Adsl Leitung: Oder so ähnlich

  1. ! Ein Bild ab Digitalkamera, kann bis zu 4MB Dateigrösse haben. Muten Sie das Ihren Besuchern nicht zu. Verkleinern Sie in einem Bildbearbeitungsprogramm die Dateigrösse der Fotos auf max. 30KB.
  2. ! Klotzen Sie nicht mit Bildern (Oder erstellen Sie für viele Fotos ein separates Fotoalbum). Wenn ein Besucher Ihre Katze von vorne gesehen hat, kann er sich das Hinterteil sicherlich auch ohne weiteres Foto vorstellen.
  3. ! Fotos lassen die Dateigrösse eine Internetseite extrem in die Höhe schnellen. Beschränken Sie diese Grösse auf max. 200KB pro Seite. Leute mit weniger schnellem Internetanschluss werden es Ihnen danken ("Meine Schwiegermutter zum Beispiel").

Das Layout und seine möglichen Tücken: Grösse und Flexibilität

  1. ! Wenn Sie den oben beschriebenen Tipp zur Schriftgrössen-Angabe umgesetzt haben, merken Sie jetzt vielleicht, dass es Ihnen das Layout zerhaut, wenn sie die Schriftgrösse ändern. Null Problem, Sie finden hier einen Pixel in em Umrechner. Ändern Sie einfach die Grössen-Angabe für die Layout- Boxen auch zu em.
  2. ! Beschränken Sie die maximale Breite Ihres Layouts. Was auf Ihrem 17" Bildschirm noch tip-top aussieht, ist auf meinem 24" Bildschirm eventuell nicht mehr zu gebrauchen.
  3. ! Über die ideale Grösse eines Layouts wird mehr diskutiert als über Dieter Bohlen. Mit einer Grösse zwischen 44em und 60em, befinden Sie sich aber auf gutem Weg ("Was man von Bohlen immer noch nicht sagen kann!").

Spielereien mit JavaScript und Flash: Das Schlimmste zuletzt

  1. ! Wer JavaScript und Flash nicht selber Programmieren kann (Oder auf seine Bedürfnisse selber umschreiben), sollte darauf verzichten. Solche Dinge 1:1 aus dem Internet zu kopieren und auf der eigenen Seite einzufügen, ergibt grauenhafte Resultate.
  2. ! Wenn Sie nicht umhin kommen, JavaScript oder Flash einzusetzen, müssen Sie für die, die JavaScript deaktiviert haben, oder nicht den neuesten Flash Player besitzen, eine Alternative in Html bereitstellen. Ansonsten könnte man Sie als Egoist mit Persönlichkeitsproblem bezeichnen.
  3. ! Aktive Inhalte haben sicher Berechtigung auf Internetseiten, wenn Sie für Inhalte benutzt werden, die der Seite einen Mehrwert bringen. Setzt aber ein Webmaster diese Dinge nur zur rein optischen Aufwertung ein, ist er wahrscheinlich ein Idiot Unwissender.
  4. ! Für Ihre Private- oder Vereinshomepage, werden Sie das aber sicher nicht brauchen. Sie haben ja soviel Design-Geschick, das Sie ohne billige Effekthascherei ein tolles Design hinkriegen. Und Sie wissen zudem, Laufschriften sind genau das was Sie sein sollen: "Zum davon laufen klicken".

Anmerkung: Hinweise zum Thema besseres Webdesign, finden Sie tausendfach im Internet. Einfach mal Google fragen. Und wirklich viele dieser Tipps, sind für Einsteiger geeignet und lassen sich ohne spezielle Kenntnisse leicht umsetzen.

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Farbschema, erstellt mit Adobe Illustrator:
Bild eines Farbschemas